Wenn Solarstrom Handy-Akkus zum explodieren bringt

Workshop an einer Grundschule: Wie man aus Plastikflaschen Solar-Lampen bauen kann. (Bild: Francois de Klerk Pretoris)

Seit einem Jahr helfe ich einer Universität in der indonesischen Großstadt Yogyakarta, ein Forschungszentrum für erneuerbare Energien aufzubauen. Eine Reise auf die Insel Sumba war dabei ein wahrer Augenöffner.

Ich sitze am Fenster und sehe, wie neben mir die Landebahn des Flughafens Tambolaka auftaucht. Das Flugzeug leitet unter dem Gekreische der Passagiere eine Steilkurve ein, landet dann aber sicher auf dem kleinen Flughafen. Endlich bin ich angekommen, auf Sumba, eine der kleineren Inseln Indonesiens. Ein Abenteuer wartet auf mich. Hier tragen die Männer noch ihr Schwert an der Hüfte, reiten auf Pferden und in der klaren Seeluft kann man Adler kreisen sehen.

Ein Forschungszentrum für den ländlichen Raum

Über ein Jahr lebe ich nun schon in Indonesien, aber Sumba ist ganz anders als mein bisheriges Bild des weltgrößten Archipels. Das nach Einwohnern viertgrößte Land der Erde, das zudem die meisten Muslimen beheimatet, ist schwer zu fassen. Die rund 17.000 Inseln erstrecken sich über eine Länge von über 5.000 Kilometer. Würde man das Land nach Europa verschieben, es würde vom Westen Deutschlands bis in den Nordirak reichen.

Ich habe mich immer wieder gefragt, ob ich als Ingenieur auch etwas tun kann, das Menschen nützt, die wirklich Hilfe benötigen. So kam es, dass ich vor einem Jahr als Berater für erneuerbare Energien mit einem deutschen Entwicklungsdienst an der Universitas Kristen Immanuel (UKRIM) angefangen habe. Dort berate ich die Universität beim Aufbau eines Forschungszentrums für Erneuerbare Energien Die UKRIM ist eine der kleinen Universitäten in Yogyakarta, die aufgrund der zahlreichen Universitäten auch „Kota Pelajar“ — Stadt der Lehre — genannt wird. Über 100.000 Studierende und mehr als 100 höhere Bildungseinrichtungen gibt es hier im Herzen Javas.

UKRIM

Die Universitas Kristen Immanuel (UKRIM) ist eine kleinere Universität in der Großstadt Yogyakarta mit zirka 800 Studierenden, von denen etwa 35 Physik studieren. Der Abschluss S1 nach acht Semestern entspricht dem deutschen Bachelor. Danach können sie an einer anderen Universität einen Master machen. Das Wahlpflichtfach „Erneuerbare Energien“ wird derzeit in zwei Semestern angeboten und von zehn Studierenden belegt. Mittelfristig soll daraus ein Forschungszentrum für Erneuerbare Energien entstehen, welches auch mit anderen Fachbereichen zusammenarbeitet.

Java ist die bevölkerungsreichste und zugleich am dichtesten besiedelte Insel der Welt, die Infrastruktur ist weit entwickelt: Fast jeder hat einen Stromanschluss. Mit den abgelegenen Inseln, von denen die meisten meiner Studierenden kommen, ist die Situation kaum vergleichbar. Deswegen nahm ich dankbar die Einladung meines Freundes Alfons an, über Weihnachten mit ihm auf seine Heimatinsel zu reisen: Sumba. Die Insel, von der aktuell auch die meisten meiner Studierenden kommen.

Eine Schülerin schreibt auf, was sie gelernt hat. (Bild: Francois de Klerk Pretoris)

Man sagt, ein Schlüssel um den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen, ist Bildung. Viele Indonesier — vor allem die aus den ländlichen Gegenden und Inseln weit weg von Java — können sich jedoch ein Studium an den großen Universitäten nicht leisen. Für sie sind die Chancen auf eine höhere Bildung schlecht. Eines der Anliegen der UKRIM ist genau diesen Studierenden Bildung zu ermöglichen. Deshalb sind die Studiengebühren geringer als an anderen Universitäten. Zudem bekommt ein Großteil ein Stipendium. Das spiegelt sich auch in der Herkunft der Studierenden wider. Über 70 Prozent von ihnen kommen nicht aus Java, sondern aus den ärmeren Gegenden Indonesiens wie Borneo, Nias (eine kleine Insel vor Sumatra), Papua oder eben Sumba, dem östlichen Teil Indonesiens.

Bildungssystem Indonesien

Das indonesische Schulsystem teilt sich in sechs Jahre Grundschule (Sekolah Dasar — SD), drei Jahre Mittelschule (Sekolah Menengah Pertama — SMP) und drei Jahre höhere Schule (Sekolah Menengah Atas — SMA) auf. Trotz der Schulpflicht sind nur 55 Prozent der Kinder aus armen Verhältnissen in die Mittelschule (SMP) eingeschrieben. Obwohl die Schulbildung kostenlos ist, kann das Geld für Lehrmaterial und Schuluniform oft nicht aufgebracht werden. Kinder aus einkommensschwachen Familien müssen stattdessen oft schon früh zum Familieneinkommen beitragen und zum Beispiel auf dem Feld arbeiten. Das führt zu regional sehr starken Unterschieden im Bildungsstandard zwischen Java und anderen Teilen Indonesiens und macht sich dann auch in der tertiären Bildung (an Universitäten) bemerkbar.
Bei der Pisa-Studie 2012 belegten 15-jährige indonesische Schüler im Bereich Mathematik, Wissenschaften und Lesen Platz 64 von 65.

Unterrichten auf Indonesisch

Energiebedarf und Nutzung unterscheidet sich von Region zu Region stark. Der Schwerpunkt unseres Forschungszentrums für Erneuerbare Energien soll entsprechend dem hohen Anteil von Studierenden aus ländlichen und abgelegenen Gegenden genau auf diese Regionen ausgerichtet sein. Das heißt: weniger technisch anspruchsvolle Großprojekte wie Geothermie-Kraftwerke und mehr maßgeschneiderte Lösungen für die ländliche Bevölkerung. Dabei muss es nicht immer um Strom gehen, auch andere Themen sind wichtig. So zum Beispiel die Gewinnung von Biogas aus Kuhdung, weil dieses Feuerholz ersetzen und langfristig Strom produzieren kann, oder das solare Trocknen von Agrargütern, um den Ernteertrag und die Qualität von Reis, Mais, Kaffee, Tee oder auch Fisch zu erhöhen.

Wie sortieren Deutsche eigentlich den Müll? (Bild: Francois de Klerk Pretoris)

Die Studierenden sollen ein Verständnis für erneuerbare Energien erlangen und in der Lage sein Energiekonzepte zu entwickeln und einzusetzen, um so einen Beitrag zur Stärkung ihrer Heimat zu leisten.

In meinem ersten Semester an der UKRIM führte ich zusammen mit Felix Wenzler, einem deutschen Masterstudenten, einen Workshop für Erneuerbare Energien durch. Wir wollten das Grundwissen der Studierenden testen und herausfinden, welche Lehrmethoden hier hilfreich sind. Neben den typischen Beamer-Präsentationen benutzten wir Textkarten und Whiteboard, um das „Tafelbild“ interaktiv mit den Studierenden zu entwickeln. In Diskussionsrunden und dem Lesen von Texten über die Energiesituation in Indonesien in verteilten Rollen versuchten wir das Interesse und das kreative Denken zu stärken. Das ist in Indonesien unüblich. Der Unterricht ist viel verschulter, als man es von Deutschland her kennt. Hier wird — wie in vielen Teilen Asiens — meist frontal unterrichtet. Deshalb waren Diskussionen oft schwierig. In der asiatischen Schamkultur möchte man es vermeiden seine Meinung zu offenbaren, da diese als falsch angesehen werden könnte. Der Versuch, den Unterricht in einfachem Englisch zu gestalten, scheiterte. Nach nur drei Monaten Sprachunterricht auf Indonesisch zu unterrichten war zwar sehr herausfordernd, aber die Studierenden konnten endlich folgen. Trotzdem war und ist es herausfordernd, die starken Bildungsunterschiede der Studierenden zu berücksichtigen und auszugleichen.

Wichtig war uns auch, das Wissen möglichst schnell in die Praxis zu überführen. Deshalb bauten und testeten wir in der zweiten Hälfte des Workshops solare Luftkollektoren aus einfachen Mitteln, wie beispielsweise leeren Dosen. Ein voller Erfolg: Die Studierenden arbeiteten — angespornt durch einen Wettbewerb — oft bis in die Nacht an ihrem Kollektor und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen.

Immer wieder kommt es aber auch zu Missverständnissen. So stellten wir beispielsweise fest, dass ich unter „solar“ Energie von der Sonne verstehe, während Indonesier „solar“ als Dieselkraftstoff kennen. Außerdem bemerkten sie, dass solares Warmwasser zwar keine schlechte Idee, aber kalt duschen doch viel gesünder sei. (Nicht jede Lösung löst wirklich ein Problem.) Und ein Student fragte: „Wie schädlich sind eigentlich Gewächshäuser für den Treibhauseffekt?“

Ein traditionelles Dorf auf Sumba. (Bild: Daniel Pianka)

Sumba — wie viel Wasserbüffel kostet die Braut?

Woher die unterschiedlichen Ansichten meiner Studierenden kommen, kann ich durch den Besuch auf Sumba begreifen. Im Dezember ist es endlich so weit. Zusammen mit einem Freund fliege ich nach Sumba. Ich will mehr erfahren, über den Ort, aus dem viele meiner Studierenden kommen. Wie leben die Menschen dort, wie steht es um die Bildung und welche Herausforderung gibt es bei der Energieversorgung? Ich bin gespannt, was mich erwarten wird, als unser Flugzeug endlich auf dem sumbanesichen Flughafen Tambolaka zum Stehen kommt.

Auf Sumba ist es ruhig. Hier schlafen die Hunde mitten auf der Hauptstraße und die atemberaubenden Strände sind menschenleer. Sumba und Java unterscheiden sich grundlegend. Auf Java leben zwanzigmal mehr Menschen auf gleicher Fläche. Sowas macht sich natürlich auch in der Infrastruktur bemerkbar. Je weiter wir uns von der Stadt entfernen, desto schlechter werden die Straßen und desto dünner die Stromkabel, irgendwann ersetzt durch kleine Solarmodule, die zumindest eine Lampe betreiben können. Noch weiter draußen gibt es gar keinen Strom.

Eine Herde Wasserbüffel kommt uns beim Dorfbesuch entgegen. (Bild: Daniel Pianka)

Wir besuchen ein Dorf mit den typischen hohen Dächern. Um das Dorf zu erreichen, müssen wir mit dem Moped zunächst einen Fluss überqueren um dann die letzten Meter einen schmalen Trampelpfad zum Dorf hinaufzugehen. Dort werden wir mit Betelnüssen empfangen — eine Volksdroge, die ihre Wirkung beim Kauen entfaltet — und die Dorfbewohner erzählen uns — unter dem Vordach ihrer aus Bambusstangen und mit Reisstroh bedeckten Häuser –, dass sie mit den Solarmodulen zwar eine Lampe betreiben können, ihr Handy jedoch im Nachbardorf aufladen müssen. Einem sei beim Versuch, sein Handy direkt an der Batterie zu laden, der Akku explodiert. Aber auch zum Wasserholen müssen sie ein paar Kilometer ins Tal gehen, was vor allem in der Trockenzeit sehr mühsam ist. Diese Dorfbewohner besitzen viele Wasserbüffel, der Stall ist voller Büffeldung, der eine ergiebige Quelle für Biogas wäre. Nur leider hat ihnen bisher niemand gezeigt, wie Biogas produziert wird. Ein Dorfältester mit Schwert erzählt uns viel von ihren Traditionen, zeigt uns die Gräber aus riesigen natürlichen Steinblöcken, sogenannten Megalithen, und erklärt, dass sie ihre Türen mit den Kieferknochen von Schweinen gegen böse Geister schützen. Wir erfahren, wie groß die Hörner der letzten Büffel waren, die geopfert wurden, weil ein alter Mitbewohner gestorben ist, und auch wie viele Büffel man für eine gute Braut zahlen muss. Ich fühle mich in eine andere Welt versetzt. Zum Schluss fragt der Dorfälteste nach meinem Facebookkontakt. Moment, Facebook? Wir sind hier mitten im Dschungel… Ein Link zu meinem Blog wäre auch okay, ergänzt er. Im Oktober gebe es ein traditionelles Fest, da würde er mich gerne einladen. Er habe dazu ein Blog eingerichtet. Den Namen habe er allerdings vergessen.

In Sumba leben die meisten Menschen noch von der traditionellen Landwirtschaft. Oft reicht diese jedoch nur zur eigenen Versorgung. Daneben ist Fischfang eine Alternative, in die oft auch Kinder miteingebunden werden. An einem der schönen, fast menschenleeren Strände treffen wir nach dem Dorfbesuch zwei Jungs beim Fischen. Die beiden zeigen mir ihren Fang. Alfons, mein sumbanesischer Freund, fragt sie direkt:

„Geht ihr zur Schule?“
„Manchmal.“
„Was ist 1+1“
„2“
„Plus 3“
„…ähm.“
„Wie alt seid ihr?“
„Ich weiß nicht.“

Der Wunsch nach Veränderung ist da

An Weihnachten besuchen wir eine Kirche. Die Pastorin berichtet von ähnlichen Erfahrungen. Damit die arme Bevölkerung sich die Schule leisten kann und die Kinder nicht zum Arbeiten schickt, bekommt sie Unterstützung vom Staat. Diese versickert aber meist in den Händen der Beamten und so bleibt vielen Kindern in ländlichen Regionen der Schulbesuch verwehrt. Hinzu kommt der große Fachlehrermangel. Wenn der Lehrer fachfremd Englisch oder Physik unterrichtet, obwohl er Wirtschaftslehrer ist, erklärt das auch, womit die Studierenden später zu kämpfen haben.

Selbst die Möglichkeit, ihre Kinder an eine günstige Universität zu schicken, schreckt manche Eltern ab: „Wenn unsere Kinder erstmal auf Java sind, kommen sie nicht wieder. Wenn die Kinder auch noch Englisch können, gehen sie womöglich noch ins Ausland. Es ist besser, wenn sie hier bleiben“, lautet eine weit verbreitete Begründung.

So wird in einem Dorf auf Sumba traditionell Reis getrocknet. (Bild: Daniel Pianka)

Als ich bei unserem Besuch einigen Dorfbewohnern nach der Kirche von einem solaren Trockner für Mais und Reis erzähle, sind sie begeistert. Ein großer Teil der Ernte geht in der Regenzeit kaputt, weil er nicht schnell genug trocknet. Sie wollen unbedingt, dass wir mit den Studierenden zu ihnen kommen und einen Trockner bauen. Sie wollen, dass sich etwas ändert und möchten wissen, wie man aus Wasserbüffeldung Biogas gewinnt und ob man das Wasserproblem lösen kann. Diese Menschen sind offen für neue Lösungen. Und vielleicht fangen sie auch an, zu erkennen, dass Bildung etwas ändern kann.

Manches wird noch lange dauern. Der Fachlehrermangel kann nicht mal eben so beseitigt werden. Aber immerhin haben einige Physikstudenten genau den Wunsch: Als Lehrer in ihre Heimat zurück zu gehen. Auch müssen wir uns an der Universität immer wieder fragen, wie relevant die Bildung für die Zielgruppe ist. Müssen Physikstudenten aus Sumba wirklich Atomphysik verstehen? Das Fach ist dort ziemlich beliebt. Natürlich muss auch die Regierung weiter daran arbeiten, dass Geld dort ankommt, wo es gebraucht wird, und nicht im Sumpf der Korruption versickert. Und Anreize für Lehrer im ländlichen Raum schaffen.

Sumba ist eine faszinierende Insel mit einer starken Tradition auf dem Weg in die Moderne. Noch gibt es unberührte Natur, leere Sandstrände, traditionelle Dörfer, Reitkämpfe und Männer, die Stolz ihr Schwert an der Hüfte tragen. Die Wasserbüffel machen die Dorfbewohner reich. Und doch leben sie in Armut. Es gibt viele Herausforderungen, aber auch viele Möglichkeiten praktisch etwas zu ändern. Wenn sich die Bevölkerung weiterentwickeln will, wird das auch die Kultur verändern und es ist nicht leicht, die Fragen zu beantworten: Wo steht die Kultur dem Fortschritt im Weg? Was muss bewahrt werden und was nicht? Und wie viel Fortschritt ist gut?

Eins steht fest: Die Menschen hier sind reich an Wasserbüffeln. Diese werden jedoch oft für traditionelle Zeremonien geschlachtet. Dabei kann ein Wasserbüffel schon fast die kompletten Studiengebühren finanzieren. Wenn man sich das vor Augen hält, hoffe ich, dass die traditionell übliche Frage „Wie viele Wasserbüffel kostet die Braut?“ bald ergänzt wird durch: „Wie viele Wasserbüffel kostet dein Studium?“

Ach ja: Mein sumbanesischer Freund Alfons zahlte einen Brautpreis von 60 Wasserbüffeln und 25 Pferden — seine Frau kommt aus gutem Haus.

Erneuerbare Energien in Indonesien

Indonesiens Energiebedarf wächst rasant. Angetrieben durch Bevölkerungswachstum, Wirtschaftswachstum und den Ausbau der Anschlussrate an das Stromnetz steigt er jedes Jahr um zirka sieben Prozent (BP Statistical Review 2015). Beim Klimagipfel 2015 in Paris hat Indonesien sich zum Ziel gesetzt, 25 Prozent des Energiebedarfs bis 2025 mit erneuerbaren Energien abzudecken (wir.org). Obwohl das Land reich an erneuerbaren Energien ist, ist der Anteil an Solar- und Windenergie zurzeit so gering, dass er in den Statistiken untergeht. Durch die geografische Lage am pazifischen Feuerring und der Nähe zum Äquator gibt es ein hohes Potential an Geothermie und eine etwa 70 Prozent höhere solare Einstrahlung als in Deutschland. Wasserkraft, Biomasse und Windenergie ergänzen je nach Region das Angebot.
Energie ist eine Vorrausetzung für Wirtschaftswachstum, aber auch für die Gesundheitsversorgung und Bildung. Deswegen möchte die Regierung auch die ländlichen Regionen so schnell wie möglich an das Stromnetz anschließen. Das geschieht zurzeit vor allem durch Dieselgeneratoren, die nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern auch langfristig teuer sind. Erneuerbare Energien sind oft noch wenig bekannt. Ein Umdenken findet erst langsam statt.

Daniel Pianka (35) forscht als Entwicklungshelfer von Christliche Fachkräfte International (CFI) an einer Universität in Indonesien nach Möglichkeiten, die ländliche Bevölkerung mit Energie zu versorgen. Hat jetzt ganz neu die Leidenschaft des Kaffeeröstens entdeckt und träumt seitdem heimlich von einem „Solar Roaster“.

Bonustrack

Dieser Artikel ist einer von zehn Bonustracks zur gedruckten SHIFT-Ausgabe Vol. 3.